Wer lobt eigentlich mal den Chef oder die Chefin?

Wir sprechen viel über Wertschätzung.

Mitarbeitende wünschen sich mehr Anerkennung. Mehr Feedback.Mehr Aufmerksamkeit.

Völlig in Ordnung, dass das ein wichtiger Bestandteil für Zufriedenheit im Job ist. Aber neulich kam mir der Gedanke: wer gibt dieses Feedback, diese Aufmerksamkeit, diese Wertschätzung eigentlich mal dem Chef oder der Chefin?

Der Führungskraft, die jeden Tag Entscheidungen trifft. Die Konflikte moderiert. Die unangenehme Gespräche führt. Die Verantwortung übernimmt, wenn etwas schiefläuft.

Wertschätzung scheint manchmal eine Einbahnstraße zu sein.

💡Würde es unserer Zusammenarbeit nicht insgesamt guttun, wenn wir Feedback nicht nur von oben einfordern, sondern auch nach oben geben?

💡Glaubst du nicht, dass ein Chef - eine Chefin auch gerne mal sowas hört:

"Danke für die Unterstützung."

"Das Gespräch hat mir geholfen."

"Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben."

"Toll, dass Sie das so entschieden haben, das hat das Projekt erheblich nach vorne gebracht."

𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗵𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘇𝘂𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗴𝗲𝘀𝗮𝗴𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝘂𝘁 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁?

 

Annett Schütz, Ubstadt - 18.05.2026


Einstein & Sherlock Holmes

"Sag mal, wo liegen eigentlich die Dokumente für das Projekt Einstein?"

Kurze Stille. Dann geht’s los: „Frag mal Sabine.“ - „Nee, ich glaube, Thomas weiß das.“ - „Moment, irgendwo im Teams-Ordner vielleicht?“ - „Oder war das noch auf dem alten Laufwerk?“

Eine Szene, wie sie sich immer wieder in Unternehmen abspielt.

Am 22. Mai ist Sherlock Holmes Tag und da musste ich dran denken, dass es Parallelen gibt: denn in manchen Unternehmen kommt man an Informationen wirklich nur, wenn man detektivisches Talent mitbringt:

🔎Spuren verfolgen

🔎Hinweise sammeln

🔎Verdächtige befragen

🔎Hypothesen aufstellen

 

Dr. Watson sagt dazu: effizientes Arbeiten sieht anders aus. Denn wenn Wissen in Köpfen steckt statt in Strukturen, wenn Dokumente irgendwo „eigentlich“ abgelegt sind, wenn Zuständigkeiten eher Vermutung als Klarheit sind: dann ist das kein Kommunikationsproblem, sondern ein Mangel an Organisationsstruktur.

Wer dem entgegenwirken will: Einstein & ich sind euer Experten-Team!

Annett Schütz, Ubstadt - 22.05.2026


"Hast du schon gehört...?"

Die Gerüchteküche brodelt mal wieder. An der Kaffeemaschine, in der Raucherecke, in der Mittagspause und auf den Gängen wird getuschelt, diskutiert, gemutmaßt.

🗯️"Die Auftragslage ist schlecht, bestimmt werden bald Leute entlassen."
🗯️"Unser Finanzchef verlässt das sinkende Schiff, wir sollten uns auch was Neues suchen."
🗯️"Ich glaube, mein Job wird bald durch KI ersetzt."
🗯️"Der Fred hatte einen Arbeitsunfall und nun suchen die einen Schuldigen."

Gerüchteküche ist die Folge von mangelnder Transparenz und fehlender interner Kommunikation.

Wenn von Geschäftsführung und Management keine klaren Ansagen kommen, füllen die Mitarbeitenden die Lücken mit Annahmen. Und diese - oft falschen - "Informationen" werden dann mit Überschallgeschwindigkeit verteilt.

Die Folge:
Die Belegschaft ist abgelenkt, die Produktivität leidet, Unsicherheit entsteht.
Das will niemand!

Wie funktioniert eine gute Unternehmenskommunikation?

Aktuelle Vorkommnisse und Entwicklungen aufgreifen und die Belegschaft zeitnah informieren. Je nach Wichtigkeit und Sensibilität:

🔥 Informationsveranstaltungen für die gesamte Belegschaft
‼️ Mündliche Informationen von der Geschäftsführung an die Teamleitungen, welche dann ihre Teams mündlich informieren
❎ Schriftliche Informationen über E-Mail, interne Kommunikationsplattformen/ Apps oder das klassische Schwarze Brett

Gerade jetzt in Zeiten, wo durch wirtschaftliche Entwicklungen oder Digitalisierung die Angst vor Jobverlust, der Umgang mit Veränderungen zu vielen Fragen der Mitarbeitenden führt, ist es wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, zuzuhören und miteinander zu sprechen.

❓ Welche Art der Informationsverbreitung bevorzugt ihr?


Bild mit KI erstellt - seht ihr selber, oder? 😉
Aber viel wichtiger: der Text ist von mir ✅

Annett Schütz, Ubstadt - 18.05.2026


Das wird allen Unternehmen passieren, die...

… die aktuelle Krise nur aussitzen. Viele Unternehmen verhalten sich gerade nach diesem Muster: Kosten runter. Durchhalten.

Konjunkturzyklen kommen und gehen. Und wenn der Aufschwung kommt, es „𝗕𝗿𝗲𝗶 𝘃𝗼𝗺 𝗛𝗶𝗺𝗺𝗲𝗹 𝗿𝗲𝗴𝗻𝗲𝘁“, entscheidet sich, wer vorbereitet ist — und wer hektisch 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗺 𝗴𝗿𝗼ß𝗲𝗻 𝗟ö𝗳𝗳𝗲𝗹 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁.

Gerade wirtschaftlich ruhigere Zeiten bieten die Chance, Themen anzugehen, für die im Boom keine Zeit bleibt:

➡️ Organisationsstrukturen und Prozesse optimieren
➡️ interne & externe Kommunikation verbessern
➡️ Führung stärken
➡️ Mitarbeitende mit zukunftsfähigen Kompetenzen ausstatten
➡️ kompetente Fachkräfte sichern
➡️ Unternehmenskultur bewusst entwickeln

Die entscheidende Frage ist also nicht:
„Wann zieht die Konjunktur wieder an?“
Sondern:
„Sind wir bereit, wenn es passiert?“

𝗦𝗲𝗶𝗱 𝗶𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁?

Annett Schütz, Ubstadt - 13.05.2026